Sparen: Alles, was Sie wissen sollten

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In diesem Artikel lesen Sie, was unter der noch andauernden Niedrigzinsphase sowie der Inflation zu verstehen ist und wie sich die Umstände auf Ihre Geldanlagen auswirken. Außerdem zeigen wir Ihnen, was der Unterschied zwischen Sparen und Investieren ist und wie Sie mit Zinsen sparen können.

Das Wichtigste in Kürze
  • Sparen: Beim Sparen geht es darum, sein Geld nicht für den Konsum auszugeben, sondern weniger Geld aufzuwenden, als im gleichen Zeitraum verdient wurde. Somit ist das Sparen auch eine Art Konsumverzicht bzw. -aufschub in die Zukunft.
  • Investieren: Auch beim Investieren wird Geld zurückgelegt. Im Gegensatz zum Sparen – bei dem das Geld meist bei Banken geparkt wird – wird das Geld beim Investieren an den Kapitalmärkten, z.B. in Aktien, Fonds oder ETFs, angelegt. 
  • Inflation: Sie beschreibt die prozentuale Zunahme des Preisniveaus und somit den Wertverlust von Geld. Wer Geld auf unverzinsten Sparkonten parkt, muss mit einem Wertverlust rechnen. Deshalb ist es wichtig, seine Ersparnisse sinnvoll anzulegen.
  • Zinstief: Das Zinstief der Europäischen Zentralbank (EZB) dauert weiter an. Dadurch bieten die klassischen Sparkonten der Banken auch kaum Zinsen. Die Tages- und Festgeldkonten von WeltSparen heben sich durch höhere Zinsen beim Sparen durch Partnerbanken aus ganz Europa ab.

Aktuell: Wie viel sparen die Österreicher?

Laut einer Statistik aus dem Jahr 2019 haben die Menschen in Österreich im Durchschnitt rund 6.000 EUR gespart. Am sparsamsten waren die Steirer mit rund 10.000 EUR pro Jahr. Die geringste Sparquote erzielten die Menschen in Tirol mit ca. 3.000 EUR.

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Geld sparen und anlegen:
Was Sie derzeit beachten sollten

Noch vor wenigen Jahren war das Sparbuch für viele die erste Wahl, um Geld zu sparen und von attraktiven Zinsen zu profitieren. Doch heute erhalten Sparerinnen und Sparer kaum bis keine Zinsen mehr darauf. Zudem hören wir in den Nachrichten immerwährend vom konstanten Leitzins der Europäischen Zentralbank EZB und neuen Höchstwerten der Inflation. Nur welche Auswirkungen haben diese Faktoren genau auf die Sparmöglichkeiten?

Zinstief

ZinstiefZinstiefZinstief

Das Zinstief der EZB dauert weiter an und hält die Zinsen für klassische Sparkonten wie Tagesgeld- und Festgeldkonten unten. Eine Zunahme der Zinsen ist derzeit nicht absehbar. Das Zinstief bezieht sich auf die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank. Beide gelten für den gesamten Euroraum. 

WeltSparen bietet exklusiven Zugang zu attraktiven Tages- und Festgeldern aus Europa sowie zu einfachen und kostengünstigen Investmentprodukten. Die Zinsen im EU-Ausland sind deutlich höher als in Österreich – und das mit derselben Sicherheit wie hierzulande. Durch die gesetzliche Einlagensicherung des Landes, in dem die jeweilige Bank ihren Sitz hat, ist Ihr Geld bis hin zu 100.000 EUR je Kundin bzw. Kunde und Bank abgesichert.

Inflation

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Das angesparte Geld sollten Sie nicht unverzinst auf dem Girokonto liegen lassen. Aufgrund der Inflation verliert das Ersparte sukzessive an Kaufkraft. Im Jahr 2021 betrug die Inflation 3,1 % gegenüber dem Vorjahr. Um diesen Kaufkraftverlust durch steigende Preise auszugleichen, können Sie das Geld sinnvoll sparen und mit Zinsen anlegen. Wenn die Gewinne aus Zinsen prozentual höher als die aktuelle Inflationsrate sind oder diese zumindest annähernd ausgleichen, können Sparerinnen und Sparer den Wertverlust ihrer Ersparnisse vermeiden.

Risiko-Rendite-Verhältnis

Risiko-Rendite-VerhältnisRisiko-Rendite-VerhältnisRisiko-Rendite-Verhältnis

Hohe Gewinne sind stets mit erhöhten Risiken verbunden. Renditen von mehreren Prozent im Jahr lassen sich jedoch oft nur noch durch Wertpapiere realisieren, bei denen Anlegerinnen und Anleger Verlustrisiken aufgrund von Kursschwankungen in Kauf nehmen müssen. Also beispielsweise bei Investitionen in Anleihen, Aktien oder ETFs, die diese Anlageklassen enthalten. Dann spricht man aber nicht mehr vom Sparen, sondern vom Investieren.

Tagesgeld- und Festgeldkonten scheinen trotz der Niedrigzinsphase also eine gute Konstante zu sein. Bei WeltSparen erhalten Sie dafür sogar oft deutlich höhere Zinsen als bei deutschen Banken. Für Festgeld können sie derzeit von bis zu 1,20 % Zinsen profitieren. Diese Zinssätze sind mit Blick auf den Gesamtmarkt überdurchschnittlich hoch.

Möglichkeiten: Diese Produkte können
beim Sparen helfen

Beim Tagesgeld handelt es sich um eine besonders flexible Form der Geldanlage: Sie können jederzeit Ein- oder Auszahlungen tätigen. Das Konto wird variabel verzinst – das bedeutet, dass die kontoführende Bank den Zinssatz täglich nach oben oder nach unten anpassen kann. Neben der hohen Flexibilität unterliegt Tagesgeld der europaweit harmonisierten Einlagensicherung, die Einlagen bis zu 100.000 EUR je Kundin bzw. Kunde und Bank absichert. In den meisten Fällen ist Tagesgeld kostenlos, falls nicht, kann sich ein Wechsel der Bank lohnen.

Festgeld zeichnet sich durch eine hohe Anlagensicherheit und einen relativ hohen Zinssatz aus. Wenn Sie sich für Festgeld entscheiden, überlassen Sie Ihr Geld meist auf lange Sicht bzw. über eine fest vereinbarte Laufzeit der Bank. Je größer der Anlagebetrag und je länger die Laufzeit, desto höher ist in der Regel der Zinsertrag. Während der Laufzeit ist das Geld nicht auszahlbar, was das Festgeldkonto weniger flexibel macht. Dafür werden Sparerinnen und Sparer jedoch mit Zinsen belohnt, die oft höher als beim Tagesgeldkonto sind. Zudem sind diese nicht variabel und unterliegen daher bis zum Laufzeitende keinen Schwankungen. 

Festgeld ist normalerweise kostenlos. Nur bei Fremdwährungen können Wechselkursgebühren entstehen.

Fazit: Sollte ich lieber sparen oder investieren?

Die Frage „Sollte ich lieber sparen oder investieren“ sollte jeder für sich beantworten. Allgemein gilt jedoch, dass Sparen und Investieren gleichermaßen sinnvoll ist. Dabei ist das Investieren nicht als eine Alternative zum Sparen zu betrachten, sondern als Ergänzung.

Beim Investieren sollten Anlegerinnen und Anleger bereit sein, weit höhere Risiken als beim Sparen einzugehen. Dafür sind die Renditen in der Regel wesentlich besser als bei klassischen Sparkonten. Im Gegenzug unterliegen Sparkonten der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung. Wer also eher die sicherere Geldanlage wählen und sein Geld zudem kurzfristig und flexibel anlegen möchte, sollte es auf einem Tagesgeldkonto sparen. Möchten Sie lieber für ein bestimmtes Sparziel in der Zukunft z.B. eine Weltreise, sparen, kann sich ein Festgeldkonto lohnen.