30.10.2018 | ca. 3 min. Lesezeit | Artikel drucken

Jung, dynamisch, pleite? – 3 nützliche Tipps zum Weltspartag

Sinn und Zweck des Weltspartags ist die Steigerung der Finanzbildung. Doch aller Anfang ist schwer, wenn man zwar jung und dynamisch ist, aber gleichzeitig nichts auf der Tasche hat. Hier sind 3 Tipps für jeden Anfänger auf dem Weg zu finanzieller Autonomie.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Sparer aufgrund der niedrigen Zinsen von 80 % auf 71 % zurückgegangen, ergibt eine Umfrage des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Dafür ist die Sparquote – also der Anteil gemessen am Einkommen des Sparers – wieder leicht über 10 % angestiegen. Der BVR kommt zum Schluss, dass es vor allem Bürger mit höherem Einkommen sind, die mehr sparen können. Und was ist mit dem Rest? Wir widmen uns am diesjährigen Weltspartag dem Sparer aus der Pleite-Perspektive.

1. Raus aus den Schulden

Fangen wir ganz von vorn an. Wer weniger als nichts besitzt, hat Schulden. Bevor man also mit dem Sparen anfängt, müssen diese beseitigt werden. Ist der Dispokredit ausgereizt, könnte ein Privatkredit – also ein zinsgünstiges oder zinsloses Darlehen über Freunde, Bekannte oder Dritte – dabei helfen, die hohen Dispozinsen zu umgehen. Laufende Kosten sollten so weit wie möglich reduziert werden, vielleicht hilft auch ein Jobwechsel oder eine Gehaltserhöhung, um die Einnahmen zu erhöhen. Die Aufstellung eines Finanzplans visualisiert den Schuldenabbau und steigert die Disziplin. Daraus wird außerdem ersichtlich, wie viel Geld monatlich überhaupt zum Sparen zur Verfügung steht.

2. Altes Sparbuch kündigen

Gibt es vielleicht doch noch ein Sparbuch, das Verwandte oder Eltern vor 20 Jahren eröffnet haben? – Ob es sich dabei um 30 Cent oder 30.000 EUR handelt, die Kündigung des in die Jahre gekommenen Sparbuchs macht Sinn: Die durchschnittlichen Sparbuch-Zinsen betragen einer aktuellen Studie zufolge nur noch 0,09 %. Lukrativere Alternativen gibt es zu genüge, z.B. mit Tagesgeld der Monobank aus Norwegen. Bei beiden Banken liegt der Zins mit 0,60 % p.a. mehr als 6 mal höher als der Durchschnittszins des Sparbuchs.

Ein weiterer Vorteil von Tagesgeld: Die Einlagen sind binnen weniger Bankarbeitstage verfügbar. Die Kündigungsfrist für Sparbücher beträgt in der Regel 3 Monate. Liquidität ist vor allem dann wichtig, wenn man doch mal kurzfristig knapp bei Kasse sein sollte. Mit einem kostenlosen WeltSpar-Konto erhalten Sparer die höchsten Tagesgeld-Zinsen Europas.

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3. Auf Zinserhöhungen achten

Online geht alles viel leichter. Das gilt auch für das Sparen. Der letzte Besuch am Schalter einer Bankfiliale liegt für die meisten Leser dieses Textes vermutlich schon länger zurück. Warum also nicht gleich WeltSparer werden und eines von über 250 Angeboten testen? Allein in dieser Woche gibt es 2 Zinserhöhungen von lettischen Partnerbanken über WeltSparen.

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